Friday, 21 October 2016

Warum ich “Geisterjägerin” wurde

Mein Name ist Jani und ich bin Mitglied der Paderborn Paranormal Group.
Das Wort Geisterjäger ist unter Geisterjägern gar nicht mal so beliebt, paranormale Ermittler wird wohl lieber verwendet. Mir ist es relativ wurscht, mit meinen Teamkollegen und Lieblingsfreunden Joe und Adam rede ich meistens englisch und wir sagen Ghosthunter, aus die Maus.

Aber wie kommt eine relativ normale, meist zurechnungsfähige Frau Mitte 30 dazu zu später Stunde an oft sehr unheimlichen Orten herumzulaufen und mit Kameras und anderem technischen Gerät nach paranormalen Phänomenen Ausschau zu halten?

Wie so viele Leute in dem Metier habe ich schon als Kind Kontakt mit Geistern gehabt.
Haaaaalt! Stop! Hier merkt ihr nun folgendes: Ich glaube felsenfest daran das es Geister gibt. Ich habe sie gesehen und gefühlt, gehört und sie besuchen mich ganz gerne.
Ich bin KEIN Medium. Ich habe lediglich wohl eine etwas offenere Art für das Übersinnliche. Ich bin einem sehr alten Haus aufgewachsen, und dort hatte ich meinem Zimmer jahrelang Besucher der nicht so ganz gewöhnlichen Art. Und das hat mir auch immer einen Schrecken eingejagt und zwischendurch habe ich auch gedacht ich wäre bekloppt. Ich konnte mich auch keinem Menschen richtig mitteilen, ich hatte wohl Angst man lacht mich aus. Eine Tante von mir erzählte mir dann von Rainer Holbe und dessen Sendung im Radio bei der er offen über Geister sprach. Und diese Tante eben ermutigte mich dazu mich mit dem Thema Spuk auseinanderzusetzen.
Als ich zuhause auszog hatte ich erstmal Ruhe. Ich machte meine Ausbildung und bewohnte ein kleines Appartment. Das Thema Spuk war da nicht an erster Stelle, ich war beschäftigt mit Lernen, Arbeit und dem Erwachsen werden. Mein Bruder starb dann 1997 überraschend und das führte wieder zu dem Thema Tod und Seele zurück. Die Details dazu sind sehr persönlich und ich denke die betroffenen Personen sehen es genauso, aber mein Bruder sandte in der Nacht seines Todes Botschaften. Und ich selbst hatte einen Traum in dem er mir zusprach er würde nun fliegen.

ZwischenlebenNach und nach öffnete ich mich nun wieder dem Thema Spuk, ich las viele Bücher, auch über spirituelle Themen wie Seelenwanderung und Wiedergeburt.
Im Kreis meiner Freunde und der Familie gab es wenige die mein Interesse teilten. Dann traf ich Halloween 2011 auf Adam, den ich zu dem Zeitpunkt schon fast 20 Jahre kannte.


Wir trafen uns auf einer Party und er erzählte mir von diesem Arbeitskollegen und seiner Frau die mit Adam von nun an paranormale Forschung in ihrer Freizeit betreiben wollten. Ich war sofort Feuer und Flamme und erzählte Adam von meinen eigenen Erlebnissen. Und somit war das der Anfang von PPG. Gegründet 2011.

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Adam, Andy und Denise – das Urgestein von PPG 2012 bei einem Ausflug zu einem potentiellen Ort für ein Untersuchung
Seitdem suche ich mit Adam und Joe nach vorzeigbaren Beweisen für das Übernatürliche. Das ist mein Lieblingshobby. Andy und Denise zogen in die USA, aber wir konnten kurz davor Joe an Bord holen. Wir sind das perfekte Team. Wir verstehen uns super, wir ergänzen uns in unseren Ansichten und haben unsere eigenen Regeln entwickelt. Und wir lachen so viel zusammen, ich fühle mich so wohl mit den Beiden und hoffe, wir machen noch viele Jahre weiter so.Sixth Sense Front Page (Aug 2013)

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